Meine Person
Mein Name ist Maria Schupet. Ich bin aufgewachsen im beschaulichen Aachen und bin Second Generation Deutsch-Filipina. Dortmund ist inzwischen die Stadt, in der ich glücklich Wurzeln geschlagen habe.
Mein biografischer Weg hat in mir den starken Wunsch entfacht, insbesondere Menschen zu unterstützen, die Erfahrungen von Marginalisierung, Verlust und Schmerz gemacht haben; die auf der inneren Suche sind; die sich an Wendepunkten ihrer Geschichte sehen.
Ich gehe auf in Reibung, in (der) Gesellschaft, in Spannungsfeldern, Entwicklung, (Selbst-)Reflexion, kreativem Chaos.
Mich faszinieren zwischenmenschliche Beziehungen. Was lernen wir angesichts eines Gegenübers über uns selbst? Was hält uns zusammen? Was suchen wir eigentlich im Anderen? Was brauchen wir, um uns in Beziehungen sicher zu fühlen und uns zu zeigen? Und wo liegen unsere Grenzen?
Meine biografischen Prägungen haben in mir lange Zeit den Anteil der "guten Zuhörerin", der "Beobachterin" gefördert, die sich aus dem Geschehen erst einmal zurücknimmt und zwischen den Stühlen vermittelt. Das hatte in meiner Biografie seine guten Gründe. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Menschen sich in meiner Gegenwart gerne öffnen und sich wertgeschätzt fühlen.
Meine ganz eigenen Prägungen helfen mir nun als Beraterin dazu, mich meinem Gegenüber mit voller Aufmerksamkeit zuzuwenden, vorschnellen Urteilen nicht die Führung zu geben, differenziert wahrzunehmen und zu analysieren. Sie helfen mir wertfrei und wohlwollend ins Gespräch zu gehen. Sie unterstützen mich, mein Gegenüber mit seinen Bedürfnissen und Grenzen zu respektieren und keine Lösungen überzustülpen, die nicht aus der Ratsuchenden Person selbst kommen.
Mein Weg
Seit jeher verstehe ich mich als Begleiterin in individuellen Lern- und Entwicklungsprozessen. Meine beruflichen Ursprünge liegen im Bildungswesen: Ich habe das 1. Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen und vielfältige Erfahrung in der Gestaltung von Lernprozessen im In- und Ausland erlangt.
Seitdem ich mich 2017 für einen Weg außerhalb des öffentlichen Schulwesen entschieden habe, bin ich als Beraterin im Übergang Schule - Beruf - Studium tätig.
Aktuell berate ich Geflüchtete und Neuzugewanderte in Dortmund zum Thema Arbeit, Ausbildung und Studium und unterstütze sie bei all jenen Belangen, die eine Rolle auf dem Weg zu diesen Zielen spielen. Darüber hinaus unterstütze ich Kolleg*innen im Rahmen der der betrieblichen Wiedereingliederung (BEM) dabei, gesund und zufrieden die eigene berufliche Tätigkeit zu gestalten und engagiere mich in Arbeitskreisen zu Psychischer Gesundheit und Antidiskriminierung.
Ich habe Ende 2024 die Weiterbildung zur systemischen Beraterin (DGSF) abgeschlossen und bin Mitglied der DGSF sowie verschiedenen weiteren Netzwerken. Mit dem systemischen Ansatz habe ich eine beraterische Haltung gefunden, die mir so unglaublich gut entspricht. Ich habe damit die Möglichkeit, Menschen in ihren Beziehungs- und Lebenskontexten kreativ zu unterstützen. Mein Ziel ist es, neue Erlebnisräume zu eröffnen, den Blick auf die Ressourcen der Ratsuchenden zu legen und ihnen zu helfen, das Vertrauen zu gewinnen, eigene Lösungen gestalten zu können.
Mit vollster Begeisterung bin ich nun unterwegs auf einer systemischen Reise, die so schnell wohl kein Ende nehmen wird. Gerne begleite ich Sie dabei, sich ebenfalls auf den Weg zu machen!